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Die Kirche und die Macht

02.05.2009, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Nürtinger Reihe“ befasste sich mit einem uralten und doch hochaktuellen Thema

„Untertan der Obrigkeit? Die Stimme der Kirche in der aktuellen Politik“: Mit dieser Frage befasste sich am Donnerstagabend ein hochkarätiger Vortrag der „Nürtinger Reihe“ in der Stadtkirche.

NÜRTINGEN. Es sprach Professor Dr. Thomas Schlag von der Universität Zürich. Dr. Schlag ist in Stuttgart geboren und studierte Theologie und Wirtschaftswissenschaften in Tübingen und München. Aus seiner Arbeit in der Schweiz weiß er, dass die Finanzkrise auch dieses reiche Land erreicht hat.

Zuerst bewegte der Theologe zum Thema Obrigkeit seinen Zug ausführlich auf der Schiene der Theologie hin und her, dann meldete sich ein Diskussionsteilnehmer zu Wort und setzte den Zug auf die Gleise der Aktualität. Das mit der Bibel unterm Arm sei ja recht und gut, meinte er, aber um begründet und informiert die Stimme erheben zu können, müsse man auch die Zeitung lesen. Zur aktuellen Problematik gehöre die aktuelle Information. Der Geist sei eine Sache, die harten Fakten der gegenwärtigen Politik eine andere.

Die vom Referenten als Orientierungssuche bezeichnete Einleitung mündete in zwei Hauptfragen. Die eine lief darauf hinaus, ob die Kirche noch die notwendige Distanz zur Macht habe, die andere Frage lautete: Woran soll sich die Kirche in ihrem Verhältnis zur Macht richten?


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