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Die Keltenfürstin kehrt nach Hülben zurück

28.12.2016 00:00, Von Regine Lotterer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Heidengraben gibt es 2017 Archäologie zum Anfassen

HÜLBEN. Vor 2500 Jahren trugen die Kelten der Heuneburg eine der ihren zu Grabe. Vermutlich handelte es sich bei der Toten um eine Fürstin, denn die Beigaben für die Reise in die Ewigkeit waren von ausgesuchter Schönheit. Wie kunstvoll die Gegenstände gearbeitet waren, zeigte eine Wanderausstellung, die im Mai in Hülben Station machte. 13 500 Besucher strömten innerhalb von zwei Wochen auf die Alb, um die Exponate zu sehen. Ein Erfolg, an den die drei Heidengraben-Gemeinden anknüpfen möchten.

Vom 1. Juni bis zum 2. Juli 2017 sind deshalb hochwertige Replikate der Fundstücke zu sehen. Dazu wird der Container, der die Exponate bereits dieses Jahr beherbergt hat, wieder geöffnet. Vorgesehen ist, die Schau an den Wochenenden und an den Feiertagen ganztägig zu zeigen, wie Archäologe Gerd Stegmaier vergangenen Dienstag im Gemeinderat erläuterte. In den Pfingstferien gibt es auch unter der Woche freien Zugang. An den anderen Tagen besteht Gelegenheit, Führungen zu buchen, eine Möglichkeit auch für Reiseunternehmen. Vor Ort finden die Besucher einen Infostand, der wechselnd von den Gemeinden Hülben, Grabenstetten und Erkenbrechtsweiler, den Fördervereinen Fakt und Heidengraben sowie der Uni Tübingen besetzt werden soll. Außerdem gibt es einen Bewirtungsstand, den Vereine betreiben können.


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