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Die Hundesteuer bleibt gleich

27.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Antrag von Gemeinderat Wilhelm Holder wurde abgelehnt

UNTERENSINGEN (bg). Im Februar hatte der Gemeinderat beschlossen, Hundekot-Entsorgungsstationen aufzustellen. Die Behälter sollen von den Mitarbeitern des Bauhofs geleert werden. Um die Hundehalter an Sach- wie Personalkosten zu beteiligen, beantragte Gemeinderat Wilhelm Holder, die Hundesteuer um 24 Euro pro Hund und Jahr auf 120 Euro zu erhöhen.

Dem Gemeinderat war eine Liste mit 46 Unterschriften von Unterensinger Bürgern zugegangen, die sich gegen die Erhöhung aussprechen. Zur Bekräftigung legten sie eine Aufstellung der Hundesteuersätze von benachbarten Gemeinden bei, die zwischen 75 Euro (Denkendorf) und 105 Euro (Wendlingen) liegen. Ortskämmerer Wolfgang Nagel hatte selbst noch recherchiert und als höchsten Steuersatz den von Tübingen mit 144 Euro vor dem von Stuttgart mit 108 Euro notiert. Unterensingen hatte die Hundesteuer erst 2004 von 84 Euro auf 96 Euro erhöht.

Zig Jahre wurde die Steuer kassiert, ohne dass die Gemeinde irgendetwas dafür getan hat, erteilte Barbara Schritt (SPD) einer Erhöhung die Absage. Sybille Jenz (SIG) sieht das Leeren der Entsorgungsstationen als Dienst an allen Bürgern an: Die meisten Leute, die sich über Hundekot beschweren, haben gar keinen Hund. Ihr Fraktionskollege Hans Ulrich Kahl gab zu bedenken, dass eine unpopuläre Steuererhöhung nicht unbedingt die Akzeptanz der Entsorgungsstationen erhöhe.


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