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Die frühe Trauer um ein Kind

15.08.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die frühe Trauer um ein Kind

Auf der Schwäbischen Alb wurde im vergangenen Jahr beim Burrenhof ein 3000 Jahre altes Kindergrab geborgen

ERKENBRECHTSWEILER (itt). Das Wort von den Barbaren, das so leicht von den Lippen kommt, wenn von früheren Zeiten die Rede ist, sollte nur nach reiflicher Überlegung verwendet werden. Dass hierzulande schon vor 3000 Jahren keine Barbaren, sondern Leute mit zutiefst menschlichen Eigenschaften siedelten, zeigte die Freilegung eines Kindergrabes beim Burrenhof zwischen Erkenbrechtsweiler und Grabenstetten.

Das etwa sieben bis neun Jahre alt Kind war nicht rasch und flüchtig der Erde übergeben, sondern mit reichen Beigaben bestattet worden. Wo aber Beigaben mit ins Grab gegeben werden, ist jemand von Trauer umfangen, in diesem Fall wohl die Eltern. Das Grabinventar umfasste neben mehreren Gefäßen aus Ton einen Armring und eine Nadel aus Bronze. Eine Besonderheit unter den Grabbeigaben bildet ein acht Zentimeter hohes Zylinderhalsgefäß mit filigraner Riefen- und Buckelverzierung.


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