Region

Die Frage nach der Gerechtigkeit

25.07.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Unterensingen wurden die Gebühren für die Kinderbetreuung unter die Lupe genommen

UNTERENSINGEN (bg). Alle zwei Jahre schaut sich der Gemeinderat die Kosten für die Kinderbetreuung an. Zum nächsten Kindergartenjahr wird eine neue Ge-bührenordnung gelten, in die die Empfehlungen der kirchlichen und kommunalen Spitzenverbände eingearbeitet wurden. Sie raten in diesem Jahr gemäß der Entwicklung der Tariflöhne zu einer Erhöhung von drei Prozent.

Bei einer Elternversammlung war der Wunsch vorgebracht worden, einheitlichere und somit gerechtere Gebührensätze zu erheben. Diesem Wunsch wurde in dem vom Gesamtleiter der Kinderbetreuungseinrichtungen, Raphael Koller vorgelegten Zahlenwerk Rechnung getragen. Die Betreuungsstunden kosten nun in jedem Modell gleich. Im Gemeinderat wurde trotzdem heftig diskutiert. Grund war, dass in den Regelgruppen bei den einheitlichen Stundensätzen Erhöhungen von bis zu 32 Prozent anfallen. Koller kündigte außerdem an, von Eltern, die ihre Kinder regelmäßig viel zu spät abholen, zusätzliche Gebühren zu verlangen.

Kämmerer Wolfgang Gerlach rechnete vor, dass die Gemeinde im Jahr 2,2 Millionen Euro oder 19 Prozent des Budgets für die Kinderbetreuung ausgibt. Die Gebühren der Eltern decken dabei nur zehn Prozent, die Empfehlung des Gemeindetages lautet 20 Prozent.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

6-Wochen-Angebot

  • 6 Wochen alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

19,90 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 53% des Artikels.

Es fehlen 47%



Region