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Die Fichte ist auf dem absteigenden Ast

09.10.2013 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unterensinger Gemeinderat befasste sich mit dem forstwirtschaftlichen Plan für die kommenden zehn Jahre

„Nachhaltigkeit“ ist ein Wort, das zuerst in Försterkreisen aufkam. Man denkt langfristig, wenn es um den Wald geht. Alle zehn Jahre wird gründlich Inventur gemacht und geplant, wie viel von welchem Holz geschlagen wird. Am Montag stellte Armin Tomm von der Forstverwaltung des Landratsamts Esslingen dem Unterensinger Gemeinderat diesen Bericht vor.

UNTERENSINGEN. Vor der Schreibtischarbeit kommt ein Waldspaziergang. Gemeinsam mit Revierförster Hartmut Scheuter sah sich die Forstverwaltung die einzelnen Waldbestände an und schaute nach, was sich in den einzelnen Beständen in den vergangenen zehn Jahren getan hatte.

Die Ergebnisse spiegeln unter anderem den Klimawandel wider. Zu 91 Prozent besteht der Wald aus Laubbäumen und nur noch zu neun Prozent aus Nadelbäumen. Damit haben die Nadelbäume, hauptsächlich Fichten, in den vergangenen zehn Jahren um fünf Prozent abgenommen. Denn wegen des Klimawandels gebe es im Gemeindewald kaum noch Standorte, die für Fichten geeignet sind. Im Staatswald sieht es anders aus, da sei das Verhältnis Nadel- zu Laubwald 30 zu 70, weil es dort noch Standorte gibt, die für Fichten geeigneter sind. Der Laubwald nahm in den vergangenen zehn Jahren um zwölf Prozent zu. Die Laubbäume nahmen deshalb mehr zu als die Nadelbäume abnahmen, weil diese auf den Brachen wachsen, die noch vom Orkan „Lothar“ im Jahr 1999 stammen.


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