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Die Arche des Geschmacks

19.09.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aktionstag im Freilichtmuseum über vom Verschwinden bedrohte Pflanzen und Lebensmittel

BEUREN (pm). Das Freilichtmuseum in Beuren lädt zusammen mit der Stuttgarter Regionalgruppe von Slow Food Deutschland am Sonntag, 27. September, zum „Tag der Arche des Geschmacks“ ein. Zum vierten Mal wird diese informative Reise in die kulinarische Vergangenheit angeboten, die nach dem Willen von Slow Food eine Zukunft haben soll. Vorgestellt, verkostet und verkauft werden sogenannte Archepassagiere aus dem Slow-Food-Projekt „Arche des Geschmacks – Essen was man retten will“.

Von 11 bis 17 Uhr stellen sich im Museumsdorf neun Archepassagiere, das heißt seltene und vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Lebensmittel, vor. Dazu gehört die Höri-Bülle, eine rote Speisezwiebel, die traditionell auf der Bodensee-Halbinsel Höri angebaut wird. Wie die Höri-Bülle sind auch die Nordhessische Ahle Wurscht und das Stuttgarter Geishirtle, eine alte süddeutsche Birnensorte, die vom Aussterben bedroht ist, zum ersten Mal im Museumsdorf bei der Veranstaltung von Slow Food dabei.

Als Klassiker aus der Region werden die Albschnecken und die Alblinsen vorgestellt, die seit 2005 zu den Archepassagieren gehören. Weil das Filder-Spitzkraut wegen der leichteren und kostengünstigeren Verarbeitung der runden Krautköpfe auf dem Rückzug ist, gehört es auch in die Arche des Geschmacks. Jörg Kimmich von der Interessengemeinschaft Filderkraut wird Kostproben anbieten.


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