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Die Äpfel am Albrand sind zu früh gereift

17.08.2007 00:00, Von Lukas Eisenbeis — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nur eine einzige Mosterei nimmt die Früchte an In größerem Stil geht es erst in etwa zwei Wochen los

NÜRTINGEN. Die Apfelernte 2007 steht unter keinem guten Stern. Im Gegensatz zum letzten Jahr, welches einen quantitativ und qualitativ hochwertigen Apfelernteertrag hervorbrachte, machen den Apfelbaumbesitzern nun Wetter- und Witterungsprobleme sowie die ungewöhnlich frühe Reife einiger Sorten zu schaffen, sagen Experten. Hinzu kommt, dass die Mehrzahl aller Mostereien in der Region die Äpfel erst ab Ende August annehmen will.

Die heftigen Hagel- und Regenfälle vor drei Wochen in einigen Gebieten im Umkreis von Nürtingen hätten große Bestände der Obsternte stark dezimiert, meint der Fachberater für Obst- und Gartenbau des Landkreises Esslingen, Albrecht Schützinger: In Hochdorf, Notzingen, Frickenhausen und Nürtingen sind die Folgen des Unwetters stark sichtbar. Insbesondere im Tafelobstanbau hat der Hagel großen Schaden für die Obstbauern angerichtet.

Dabei gehe es um möglichst hohe Ertragsmengen im Gegensatz zu den Streuobstanlagen, die nicht in erster Linie kommerziell genutzt werden. Die Erwerbs-Obstbauern müssten einen zeitlich und finanziell enormen Aufwand betreiben, um zu einer guten Ernte zu gelangen. Die heftigen Unwetter haben vielen Obstbaumbesitzern leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zwar seien auch im Streuobstbau hagelbedingte Ernteausfälle gemeldet worden, diese Schäden seien jedoch recht gering, so der Fachberater.


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