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Dickes Minus in Grafenbergs Kasse

20.02.2020 05:30, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat diskutierte über Etat für 2020 – Defizit von rund einer halben Million Euro

GRAFENBERG. Nachdem sich der Grafenberger Gemeinderat nichtöffentlich intensiv mit dem Etat 2020 und dem Wirtschaftsplan Eigenbetrieb befasst hatte, gab es am Dienstag in der öffentlichen Gemeinderatssitzung keine öffentliche Diskussion mehr, sondern Stellungnahmen von CDU und SPD. Die Freien Wähler verzichteten auf eine Stellungnahme, aber aus ihren Reihen gab es eine Neinstimme und eine Enthaltung bei der Beschlussfassung.

Horst Bader (CDU) machte auf die problematische finanzielle Situation aufmerksam. Die Gemeinde sei nach wie vor ein Konsolidierungsfall. Im Vergleich zur Privatwirtschaft „würden jedem Handwerker oder kleineren und mittleren mittelständischen Betrieb bei Vorlage einer solchen mittelfristigen Planung die Geldgeber oder Investoren ein Sanierungs- und Maßnahmen-Programm innerhalb weniger Tage abverlangen“. Sollten diese Programme nicht auf Verständnis stoßen, bliebe vermutlich nur der Gang in die Insolvenz, um gegebenenfalls einen Neustart hinzubekommen. Der Vergleich hinke nur insofern etwas, da eine Gemeinde „nicht einfach innovativ sein kann und neue Produkte entwerfen und vermarkten kann im Vergleich zur Privatwirtschaft“.


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