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Deutscher will durch Wüste wandern

04.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KÖLN (dpa). Sand und Steine ohne Ende: Die Atacama-Wüste in Südamerika gilt als trockenste Gegend der Welt. Ausgerechnet diese trostlose Ecke im Norden Chiles hat sich der Deutsche Frank Hülsemann für eine Mordswanderung ausgesucht. Der 36-Jährige will drei Wochen allein durch die Wüste marschieren über 700 Kilometer. Das ist ungefähr so weit wie von Hamburg nach Stuttgart.

Am Sonntag, 9. März, will er starten. Der Sportwissenschaftler aus Köln will damit auch etwas für die Forschung tun. Er will testen, wie sich der menschliche Körper unter extremer Belastung verhält. Dafür hat er zum Beispiel ein Armband um, das den Energieverbrauch seines Körpers misst.

Für den anstrengenden Marsch hat er sich extra acht Kilogramm Körpergewicht mehr angefuttert, erzählt Frank Hülsemann. Sozusagen als Reserve: Er glaubt nämlich, dass er bei dem schweren Marsch abnimmt. 40 Kilogramm Gepäck trägt er mit sich herum vor allem Trockennahrung und Wasser. Das ist etwa so, als würde er eine Zwölfjährige auf dem Rücken mitschleppen. Und im Notfall kann er über ein Satellitentelefon Hilfe herbeirufen.

Panorama-Ansicht des Chajnator-Plateaus in der Atacama-Wüste in den chilenischen Anden Foto: Fotoreport ESO


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