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Der Wald hat mehr als nur Erholfunktion

13.09.2013 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim Waldtag am 29. September im Tiefenbachtal geht es unter anderem um Nachhaltigkeit und 300 Täfelchen Schokolade

Der Wald liefert einen nachwachsenden Rohstoff, wird von Wanderern, Radlern, Joggern gerne als Erholungsraum genutzt, ist Rückzugsgebiet für Wildtiere. Die Vielseitigkeit des Waldes soll während des Waldtags am 29. September im Tiefenbachtal gezeigt werden. Gleichzeitig wird der 300. Geburtstag der Nachhaltigkeitsidee gefeiert.

Elke Rimmele-Mohl, Heinz Eininger, Richard Höhn, Otmar Heirich und Anton Watzek vor einer der Stationen auf dem Nachhaltigkeitspfad  Foto: sg
Elke Rimmele-Mohl, Heinz Eininger, Richard Höhn, Otmar Heirich und Anton Watzek vor einer der Stationen auf dem Nachhaltigkeitspfad Foto: sg

NÜRTINGEN. Nachhaltigkeit ist ein moderner Begriff. Kaum ein Politiker kommt bei Reden ohne ihn aus. Heute gibt es soziale Nachhaltigkeit, nachhaltige Geldanlagen und nachhaltigen Konsum. Doch ursprünglich kommt der Begriff „Nachhaltigkeit“ aus der Forstwirtschaft. Der „Erfinder“ des Begriffs heißt Hans Carl von Carlowitz. Schon 1713, also vor 300 Jahren, machte der Sachse sich in seinem Werk „Silvicultura oeconomica“ Gedanken über den „Anbau des Holtzes, daß es eine continuirliche beständige und nachhaltige Nutzung gebe“. Dass also nicht mehr Holz verbraucht wird wie nachwächst.


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