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„Der Preis für Getreide ist im Keller“

07.08.2009, Von Giew Maschajechi — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Getreideernte sorgt derzeit in den Mühlen und bei den Landwirten für lange Arbeitstage

In den Getreidemühlen und auf den Feldern geht es derzeit rund, Weizen, Raps und Gerste werden eingebracht. Mit dem Ertrag sind die Müller und Bauern zufrieden, doch der Preis für ihre Ernte aus konventionellem Anbau ist so niedrig wie noch nie.

Wenn es während der Erntezeit bei den Landwirten rund geht, haben auch die Müller alle Hände voll zu tun. In der Mühle von Günther Trost reihen sich die Bauern mit ihren Traktoren in die Schlange, um ihr Getreide abzugeben. „Die Menge ist gut, aber viele Bauern und Müller haben noch Bestände aus dem Vorjahr.“ In diesem Jahr sind die Qualitäten schlechter. „Die Menge geht zu Lasten der Qualität und der Preis ist auch im Keller“, sagt Müllermeister Trost.

Gut zu tun haben auch Martina Hummel und ihr Bruder Eberhard. Beide betreiben eine kleine Getreidemühle in Linsenhofen. Während ein großer Lastwagen gerade 25 Tonnen Rapssaat lädt, um sie nach Mannheim zur Ölmühle zu bringen, kippt Timo Rothweiler gerade Weizen ab. Zweieinhalb Tonnen, eine kleine Menge, wie er meint, hat er zur Mühle gebracht.

Bevor das Korn weiterverarbeitet wird, nimmt Martina Hummel eine Probe von jeder Lieferung. Mit einem speziellen Gerät prüft sie Eiweiß- und Wassergehalt des Korns. Nach diesen Werten bestimmt sich der Preis, den der Bauer für seine Lieferung erhält.


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