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Der Mammutbaum von König Wilhelm

15.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Prachtexemplar von Sequoiadendron giganteum steht auf Gemarkung Beuren – Von Sigrun Binder

Von meinem Büro-Bügelzimmerfenster Richtung Stumpenwald kann man ihn sehen, den kegelförmigen riesigen Mammutbaum, auf einem Privatgrundstück ohne Autozufahrt. Seine Geschichte beginnt mit König Wilhelm I. von Württemberg, der 1781 in Schlesien geboren wurde und 1864 in Cannstatt auf Schloss Rosenstein starb. Er ruht auf dem „Roten Berg“ am Hang des Neckars.

Dieser König Wilhelm war ein naturliebender, weltoffener Mann. Er kaufte Rinder und Schafe im Ausland, um sie züchterisch zu verbessern. Araberpferde liebte er sehr. Er kaufte sie und gründete das Landgestüt Marbach. Er hatte von Riesenbäumen in Kalifornien gehört, die zuerst von einem englischen Forscher 1850 als Jungpflanze nach Europa gebracht wurden. Die Engländer nannten den Baum nach ihrem Nationalhelden und Feldherrn Wellington, also Wellingtonie. Das ließen die Amerikaner aber nicht so stehen und hießen den Baum nach ihrem Helden Washingtonia.


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