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Der Luchs kehrt zurück

27.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sonderausstellung im Naturschutzzentrum

LENNINGEN-SCHOPFLOCH (la). Der Luchs gilt seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Südwestdeutschland als ausgerottet. Seit etwa 20 Jahren gibt es wieder Luchsnachweise insbesondere im Pfälzerwald und Schwarzwald, seit wenigen Jahren auch auf der Schwäbischen Alb.

Das Naturschutzzentrum zeigt vom 28. September bis 1. Februar 2009 die Sonderausstellung „Der Luchs – Rückkehr auf leisen Pfoten“. Die Ausstellung widmet sich dieser Raubkatze und ihrer heimlichen Rückkehr in unsere Wälder.

Das Auftreten ehemals ausgerotteter Raubtiere wie Wolf, Bär und Luchs in Mitteleuropa ist jedoch in aller Regel mit Konflikten verbunden. Im Mittelpunkt der zum Teil kontroversen Diskussion steht die Frage, ob sich der Luchs in Baden-Württemberg wieder etablieren kann.

Der Diskussionsprozess der vergangenen Jahre zeigt jedoch: Es geht weniger darum, ob der Luchs unter den heutigen Bedingungen hier leben kann, sondern ob die Menschen bereit sind, mit dem Luchs zusammenzuleben. Die Ausstellung der Luchs-Initiative Baden-Württemberg, die sich um die Wiederansiedlung des ausgerotteten Raubtieres in Baden-Württemberg seit Jahren bemüht, stellt den Luchs, seine Biologie und Vorkommen in Deutschland vor.


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