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Der Kommunismus und die Vorbehalte

26.01.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreisverband der Linken beschloss Resolution zu Lötzsch-Äußerungen

(pm) Der Kreisverband Esslingen der Partei „Die Linke“ hat auf einer öffentlichen Sitzung eine Resolution zu den Äußerungen der Bundesvorsitzenden der Fraktion „Die Linke“ beschlossen: Die Äußerung der Genossin Gesine Lötzsch „Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren – ob in der Opposition oder in der Regierung“ wird zur Zeit inner- und außerhalb der Partei heftig diskutiert. Lötzsch rufe wieder Antikommunisten auf den Plan, denen schon Thomas Mann 1946 gesagt habe, dass ihre Auffassung jahrelang ein Nährboden für den Faschismus und „die Grundtorheit unserer Epoche“ gewesen sei.

Auch die Genossin Lötzsch soll ihre Meinung sagen und in der Linken nach Mehrheiten für ihre Auffassung suchen dürfen, so der Kreisverband Esslingen. Die Linke ist eine demokratische Partei; Denk- und Sprechverbote dürfe es da nicht geben. Der Kommunismus diene in konkreten historischen Situationen unbestritten als Vorwand, anderen Menschen ihre Grundrechte streitig zu machen. Stalins Gulags, Mauer, Stacheldraht und Stasi seien aber genauso wenig typisch kommunistisch wie sexuelle Übergriffe auf Klosterschüler typisch katholisch seien.


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