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Der Käfer setzt dem Wald zu

15.12.2016 00:00, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

220 Festmeter fallen Schädlingen zum Opfer

Die große Trockenheit hat im Schlaitdorfer Forst für einen Befall mit Borkenkäfern gesorgt. Etliche Bäume mussten gefällt werden, um die Ausbreitung des Schädlings zu begrenzen.

SCHLAITDORF. Bei großer Trockenheit haben Buchdrucker und Kupferstecher leichtes Spiel im Wald. Auch am Schlaitdorfer Gemeindeforst ging der Rekord-Sommer nicht spurlos vorbei. Unter anderem am Steinenberg mussten etliche Bäume gefällt werden, weil sich der Schädling im Bestand breitzumachen drohte.

Insgesamt 220 Festmeter Käferholz musste Revierförster Jürgen Ernst in diesem Jahr einschlagen lassen. Das geht aus dem Bericht hervor, den der Forstwirt am Montagabend im Gemeinderat vorstellte.

Wo der Käferfraß kahle Stellen hinterlassen hat, soll schnellstmöglich wieder aufgeforstet werden. Im Kulturplan für das Jahr 2017 sieht Ernst deshalb bereits Nachpflanzungen vor. Rund 7700 Euro investiert die Gemeinde in diese Maßnahme.

Weitere 4000 Euro steckt Schlaitdorf in die Unterhaltung von Fahr- und Maschinenwegen. Auch das Einschlagesoll von rund 1460 Festmetern soll ausgeschöpft werden.

Unter dem Strich bleibt der Gemeinde dennoch ein kleines Plus in der Kasse: Einnahmen in Höhe von 54 900 Euro stehen Ausgaben von rund 53 200 Euro gegenüber, sodass Jürgen Ernst mit einem Überschuss von etwa 1700 Euro rechnet.

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