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Der Hochwasserschutz kostet

31.01.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Pumpwerk braucht neue Elektrotechnik – Wird das Abwasser teurer?

UNTERENSINGEN (bg). Nach dem Jahrhunderthochwasser von 1978 wurde in Unterensingen alles dafür getan, dass der Ort nicht noch einmal so von den Wassermassen heimgesucht wird. Doch die Elektrotechnik im 1982 gebauten Hochwasserpumpwerk Bachstraße ist in die Jahre gekommen. Sie zu erneuern, wird die Gemeinde eine schöne Stange Geld kosten.

Ingenieur Ralf Göttsche vom Wasserdienstleister RBS Wave führte dem Unterensinger Gemeinderat mit drastischen Bildern den Zustand der Anlage vor Augen. Das Gruppenklärwerk Wendlingen als Betreiber der Anlage hatte die Erneuerung der elektrotechnischen Anlagen auch schon angemahnt.

Die Anlage entspricht in verschiedenen Punkten nicht mehr den gültigen Unfallverhütungsvorschriften, zum Beispiel fehlt der Berührungsschutz an den Schaltgeräten, sodass die Arbeiter dort Stromschläge erleiden können. In den Schaltschränken wurde im Lauf der Jahre vieles an- und umgebaut, sodass keine Erweiterungen mehr möglich sind. Außerdem sind schon Teile der 26 Jahre alten Schaltanlage wegen Hitze schwarz geworden. Oft muss sie repariert werden.

Werden Ersatzteile gebraucht, kommen sie aus ausgeschlachteten Altanlagen, vom Hersteller sind keine mehr zu haben. Deshalb ist die technische Zuverlässigkeit der Anlage nicht mehr gewährleistet.


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