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Der "gläserne Hennrich" will aus dem Zangengriff

10.02.2005 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtingens CDU-Bundestagsabgeordneter spricht am Aschermittwoch über Lust und Frust an der Politik und kündigt neue Kandidatur an

„Immer fröhlich draufgeschlagen“: Dieses Motto prägt schon seit Franz Josef Strauß’ Zeiten die politische Auseinandersetzung am Aschermittwoch. Nürtingens CDU-Bundestagsabgeordneter Michael Hennrich freilich pflegte gestern bei einer Pressekonferenz in der Unterensinger „Silberdistel“ einen anderen Stil: Er deutete nicht mit dem Finger auf die anderen, sondern versuchte deutlich zu machen, was ihm wichtig war und wichtig ist.

Dass dabei auch unterschiedliche Sachpositionen deutlich wurden, ist natürlich völlig klar. Aber dennoch gab es auch das deutliche Bekenntnis zu Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel beim Thema „Hartz IV“. Hinter diese Reform stellte sich Hennrich nochmals ausdrücklich.

Sichtlich getroffen hat den Politiker indes die Debatte um die Nebeneinkünfte von Politikern: „Ich hab mich da schon im Zangengriff gefühlt.“ Auf der einen Seite die Kritik von außen, der Bürgerunmut. Auf der anderen die Aussagen von Abgeordneten selbst, dass das Dasein im Bundestag noch genügend Zeit für Nebenjobs lasse: „Da komm ich schon ins Grübeln und werde nachdenklich.“ Die Konsequenz: Er legte seine persönliche Situation ausführlich dar.


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