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Der Geist des Rulaman

15.11.2017 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Werner Schall aus Neuffen hat einen Gin gebrannt – Beim Namen ließ er sich vom Buch David Friedrich Weinlands inspirieren

Aus dem Neuffener Tal kommt so mancher edle Tropfen – egal ob Wein oder Destillat. Seit vielen Generationen wird dort veredelt, was die Natur den Menschen schenkt. Seit Kurzem gehört nun auch Gin auf die Liste der Tälesspezialitäten. Werner Schall hat sich an die Kunst des Gin-Brennens gewagt. Er widmet sein Getränk dem Steinzeithelden Rulaman.

Werner Schall mit seinem Gin „Alte Parre“ Foto: Holzwarth
Werner Schall mit seinem Gin „Alte Parre“ Foto: Holzwarth

NEUFFEN. „Alte Parre“ heißt der Gin, den Werner Schall gerade frisch abgefüllt hat. „Gins haben ja immer irgendwelche exotischen Namen“, sagt Schall – aber ihm sei gleich ein Name aus dem Roman „Rulaman“ von David Friedrich Weinland in den Sinn gekommen: „Die alte Parre ist die Kräuterfrau und lebt in einer Höhle im Nufatal“, sagt Schall. Was liege da näher, als sie zur Namenspatronin für seinen Gin zu machen – schließlich wächst der Wacholder auch in der Neuffener Heide. Und die alte Parre im Roman hätte bestimmt auch die heilende Wirkung der Pflanzen und Wurzeln, die den Gin aromatisieren, zu schätzen gewusst. „Der ,Rulaman‘ war Pflichtlektüre in meiner Schulzeit“ und der Bezug zum Nufaberg/Hohenneuffen und der Wacholderheide habe sich ihm geradezu aufgedrängt.


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