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Den Schmerz per Sonde ausknipsen

24.03.2017 00:00, Von Roland Kurz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Spezialisten der Medius-Kliniken wenden neue Methode an – Neuromodulation hilft Patienten mit jahrelangen Beschwerden

Rückenschmerzen, Schmerzen in den Gelenken oder starke Durchblutungsstörungen verderben die Lebensfreude und können arbeitsunfähig machen. Das Schmerzzentrum der Medius-Kliniken macht nun Menschen, die seit Jahren leiden, Hoffnung auf Beseitigung oder Linderung der Schmerzen.

Der Ruiter Chefarzt der Anästhesie, Torsten Schröder, ist zufrieden, wenn die Patienten auf der Schmerzskala bei Stufe drei oder vier angelangt sind. Foto: Bulgrin
Der Ruiter Chefarzt der Anästhesie, Torsten Schröder, ist zufrieden, wenn die Patienten auf der Schmerzskala bei Stufe drei oder vier angelangt sind. Foto: Bulgrin

Hat der Patient am Ende eines abgestuften Behandlungspfads immer noch Schmerzen, wird am Rückenmark eine Sonde implantiert, die aus dem Schmerz ein gut erträgliches Kribbeln macht. „Für manche Patienten sind wir die letzte Chance“, sagt Sebastian Krupp, Klinikleiter in Ruit. Diese Menschen sind austherapiert, oft schon operiert, Medikamente helfen nicht mehr, sie wissen nicht mehr wohin. Anhand solcher Leidensgeschichten haben die Spezialisten an den Kliniken in Ruit und Nürtingen ihr interdisziplinäres Therapiekonzept aufgebaut. „Ein kompliziertes Konzept für komplizierte Patienten“, sagt Professor Torsten Schröder, Chefarzt für Anästhesie und operative Intensivmedizin.


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