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Dem Weberhaus wird aufs Dach gestiegen

17.06.2014 00:00, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dachdecker aus Norddeutschland sind derzeit im Freilichtmuseum am Werk: Ein Reetdach ersetzt das zwölf Jahre alte Strohdach

Das Weberhaus aus Laichingen – eines der schönsten Gebäude im Freilichtmuseum des Kreises Esslingen in Beuren – bekommt derzeit ein neues Dach. Das zwölf Jahre alte Strohdach musste saniert werden, sagt Museumsleiterin Steffi Cornelius. Statt mit Stroh werde das Haus mit Reet – also Schilf – gedeckt. Das sei langlebiger, so Cornelius.

Fachleute bei der Arbeit: Das Weberhaus bekommt ein Reetdach. Foto: Einsele
Fachleute bei der Arbeit: Das Weberhaus bekommt ein Reetdach. Foto: Einsele

BEUREN. Im Jahr 1677 wurde das Weberhaus in Laichingen auf der Schwäbischen Alb erbaut. Seit zwölf Jahren zählt es zu den Attraktionen des Freilichtmuseums. Nicht zuletzt wegen seines Strohdachs erregte das Gebäude die Aufmerksamkeit der Museumsbesucher. Allerdings hat sich die Strohauflage als nicht haltbar erwiesen. „Das Strohdach musste saniert werden“, gibt Museumsleiterin Steffi Cornelius auf unsere Nachfrage zur Auskunft. „Wir haben uns entschlossen, das mit Reet, also Schilf, auszuführen, weil das langlebiger ist als Roggenstroh.“ Beim Aufbau des Weberhauses im Museum habe man das Dach nach historischer Vorlage mit Stroh gedeckt. Die Strohdachdeckung sei heute jedoch fast unbekannt. Statt dessen setze man jetzt auf die Erfahrungen der Reetdachdecker.


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