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Dekan: Schere zwischen arm und reich öffnet sich

25.01.2013 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vesperkirche lud zur Diskussionsrunde unter Wahlkreis-Kandidaten für die Bundestagswahl – Fragen zu Arbeitswelt und gerechter Entlohnung

Im Rahmen der Nürtinger Vesperkirche standen am Mittwochabend bei einer Podiumsdiskussion Bundestagsabgeordnete und Kandidaten von sechs Parteien des Wahlkreises Nürtingen Rede und Antwort zur Frage, wie auskömmliche Einkünfte für alle Menschen gesichert werden können. Etwa 100 Interessierte hatten dazu an den Tischen in der Lutherkirche Platz genommen.

Das Podium (von links): Michael Hennrich (CDU), Renata Alt (FDP), Jan Lüdtke-Reißmann (Piraten), Moderatorin Katrin Hogh, Rainer Arnold (SPD), Matthias Gastel (Grüne) und Claudia Haydt (Linke). ug
Das Podium (von links): Michael Hennrich (CDU), Renata Alt (FDP), Jan Lüdtke-Reißmann (Piraten), Moderatorin Katrin Hogh, Rainer Arnold (SPD), Matthias Gastel (Grüne) und Claudia Haydt (Linke). ug

NÜRTINGEN. Die Vesperkirche der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Nürtingen und des Kreisdiakonieverbands will Gelegenheit zur Begegnung geben, sie will aber auch aufmerksam machen auf soziale Missstände. Neben dem täglichen Mittagstisch zum symbolischen Preis von einem Euro und einem Kulturprogramm an einigen Nachmittagen und Abenden wollen die Initiatoren die Politik nicht ausklammern. Darauf machte Dekan Michael Waldmann bei seiner Begrüßung aufmerksam. Die Kirche setze sich dafür ein, dass jedem so viel Lohn zustehe, wie er zum Leben brauche. Die Realität in unserer Marktwirtschaft sei jedoch eine andere, immer mehr Menschen seien von einer Aufstockung ihres Gehalts abhängig und die Schere zwischen arm und reich gehe immer weiter auseinander. „Jeder hat Anspruch auf Gerechtigkeit, und das ist mehr als Barmherzigkeit“, so der Dekan.


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