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Defibrillatoren für Unterensingen

21.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Defibrillatoren für Unterensingen

Seit 1999 gibt es in Unterensingen sogenannte Ersthelfer vor Ort. Sie werden bei einem Notruf von der Rettungsleitstelle parallel zum Krankenwagen benachrichtigt. Da sie meist einige Minuten früher beim Patienten sind, wird wertvolle Zeit gewonnen. Die Gemeinde rüstete nun ihre Ersthelfer für rund 8400 Euro mit zwei Defibrillatoren, vier Rettungsrucksäcken und einem Alarmierungsgerät aus. Wenn nur ein Menschenleben dadurch gerettet wird, hat sich die Investition schon gelohnt, so Bürgermeister Sieghart Friz. In Unterensingen gibt es sechs Ersthelfer, darunter drei hauptamtliche Rettungsassistenten und zwei Ärzte. Der Defibrillator wird hauptsächlich gegen das Herzkammerflimmern eingesetzt, wo jede Sekunde zählt, erläutert Daniel Dettinger, einer der Ersthelfer. Das neue Material ist ein enormer Fortschritt, lobt er. Etwa 60 bis 70 Rettungseinsätze gebe es in Unterensingen pro Jahr, bei 14 Einsätzen waren die Ersthelfer dabei. Dettinger rechnet damit, dass der Defibrillator etwa dreimal jährlich zum Einsatz kommt. Beispiele für seine Wirksamkeit gebe es zur Genüge. Die Ersthelfer arbeiten alle ehrenamtlich. Mit einer Alarmierungszeit von 15 Minuten, bis der Rettungswagen da ist, sei Baden-Württemberg Schlusslicht, so Bereitschaftsleiter Martin Schlohr vom DRK Wendlingen-Unterensingen. Hier schließen die Ersthelfer eine Lücke. Im Bild zu sehen von links: Dettinger, Schlohr, Friz, DRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Rau und Schlohrs Stellvertreter Michel Glohr mit den Geräten. bg


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