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Dauerparker kommen in Altenriet ins Visier

13.02.2015, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Gemeinde steigt in den Gemeindevollzugsdienst ein

ALTENRIET. Dauerparker auf den Parkstreifen in der Altenrieter Ortsmitte sind seit einigen Wochen ein stetes Thema im Brezelort. Nun will die Gemeinde hier den Langzeit-Parkern einen Riegel vorschieben und den ruhenden Verkehr in der Ortsmitte regelmäßig überprüfen lassen.

Eigentlich ist Bürgermeister Bernd Müller kein Fan solcher Überwachungen. Jedoch hätten die Überschreitungen derart zugenommen, dass er keine anderen Möglichkeiten sieht. „Wir haben schon den Bauhof rausgeschickt, aber der hat eigentlich andere Aufgaben zu erledigen“, sieht der Schultes Bernd Müller Handlungsbedarf, will man das Dauerparken in den Griff kriegen. Die Verwaltung schlug deshalb vor, sich künftig am Gemeindevollzugsdienst des Verwaltungsverbandes zu beteiligen. Anderthalb Stunden pro Woche sollen die Mitarbeiter in der Altenrieter Ortsmitte künftig Jagd auf Parksünder machen. Rund 2000 Euro wird das die kleine Gemeinde im Jahr kosten.

Der Vorschlag traf im Gemeinderat auf sehr breite Zustimmung. Lediglich Wolfgang Schendzielorz sprach sich strikt dagegen aus, „Geld auszugeben, um Bürger abzustrafen“. Es gehe nicht, dass die Gemeinde öffentliche Parkplätze freihalte, damit ein Gewerbebetrieb profitiere. „Was machen denn andere Gewerbetreibende?“, sieht das Ratsmitglied von der Altenrieter Liste hier eine klare Bevorteilung eines einzelnen Betriebes.


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