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Das schleichende Ende des Imperiums

03.08.2013 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Römerwoche: Bei der Nachtaktion in und ums Welzheimer Kastell wurde mit so manchem Zerrbild aufgeräumt

Der Limes – die „Berliner Mauer der Antike“? So menschenverachtend? So unüberwindlich? Solch ein Bild dürfte so mancher in sich tragen. Doch diese Vorstellung ist ein Zerrbild: Das wurde vorgestern Abend bei der vierten Veranstaltung im Rahmen unserer Römerwoche deutlich. Ziel waren diesmal die Ausgrabungsstätten in Welzheim im Schwäbischen Wald.

Eskortiert von „echten Römern“ vom Numerus Brittonum: Gerade unseren jungen Lesern machte die Nachtaktion rund ums Welzheimer Kastell großen Spaß. jg
Eskortiert von „echten Römern“ vom Numerus Brittonum: Gerade unseren jungen Lesern machte die Nachtaktion rund ums Welzheimer Kastell großen Spaß. jg

Richtig viel los war an diesem Grenzwall allerdings vor 1800 Jahren. Und daher spielte in der Inszenierung der Römergruppe Numerus Brittonum (diese Einheit war dereinst im Welzheimer Kastell stationiert) auch diese Zeit die zentrale Rolle: Im Jahre 213 war der römische Kaiser Caracalla tatsächlich im heutigen Schwabenland, um einen Kurz-Feldzug gegen die Germanen auf der anderen Seite zu führen.


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