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Das Labyrinth im Maisfeld am Oberboihinger Ortsrand ist interessant für Jung und Alt

09.08.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Labyrinth im Maisfeld am Oberboihinger Ortsrand ist interessant für Jung und Alt

Der 28-jährige Thorsten Knappenberger und die 26-jährige Julia Rexer, beide aus Pliezhausen, haben – wie schon berichtet – kürzlich in Oberboihingen ein Labyrinth in einem Maisfeld eröffnet, das für Jung und Alt interessant und bis Mitte September täglich von 10 bis 20 Uhr zu besichtigen ist. Er ist Agrarwissenschaftler, sie arbeitet beruflich als Sonderschullehranwärterin (hier zeigen beide auf dem Foto eine der Schautafeln, auf der abgebildet ist, dass Mais ein „Alleskönner“ sei). Das zweite Foto dokumentiert, dass Gäste in der Labyrinth-Anlage gegenüber dem Pfauenhof am Ortsausgang (von Oberboihingen in Richtung Reudern geblickt) auch gut mit Informationen versorgt werden. Für Kinder gab es zu malen, Preise zu gewinnen, zu bemalen, zu schnitzen, zu basteln und anderes Interessantes mehr. Ein Quiz rundete das Programm ab, das auch eine Schatzsuche für Besucher beinhaltete. Das Labyrinth können sich alle vorstellen, die schon einmal Bilder von Hecken-Labyrinthen in England gesehen haben. Hier garantiert nun der Mais von über zwei Metern Höhe, dass alle Gäste den richtigen Weg suchen und finden müssen. Nur von oben her ist erkennbar, wo mit modernster Satellitentechnik im Juni ein Labyrinth in den damals kniehohen Mais-Bestand auf einer Fläche von zwei Hektar geschnitten wurde. In Zusammenarbeit mit Pfauenhofbesitzer Haußmann, dem auch das Grundstück mit dem Mais gehöre, hat man eine insgesamt faszinierende Atmosphäre geschaffen. Knappenberger informiert als Fachmann nicht nur über Mais, sondern auch über Landwirtschaft und Industrie sowie neueste Verfahrensweisen in der Landwirtschaft. Labyrinthe gehören zu den ältesten symbolischen Zeichen der Menschheit. Seit Jahrtausenden wird es in Ton geritzt, auf Keramiken gemalt, mit Steinen am Boden ausgelegt oder in alte Handschriften gezeichnet. Man findet Labyrinthe zudem auf Münzen, Vasen, Gräbern, Goldringen oder auf sonstigen Schmuckstücken. Über all das und Weiteres kann man vor Ort mehr erfahren. Man sollte möglichst gutes Wetter haben, damit das Verirren Spaß macht. hd/Fotos: pm


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