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Das Kultische des Wassers

11.09.2006 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Viel Lob für Armin Bremickers neuen Beurener Brunnen

BEUREN. Aus der Not eine Tugend gemacht hat die Gemeinde Beuren: Drohte die Kunst bei der Ortskernsanierung nach einem massiven Gewerbesteuereinbruch dem Rotstift zum Opfer zu fallen, so appellierte man an das Gemeinschaftsgefühl der Bürger. Mit fantastischem Erfolg: Am Samstag konnte im Rahmen des Dorffestes der neue Brunnen im Tiefhof vor dem alten Rathaus enthüllt werden.

Nicht zuletzt dieses bürgerschaftliche Engagement um Armin Bremickers Kunstwerk hob Bürgermeister Erich Hartmann daher vor dem großen Moment hervor, in dem die Öffentlichkeit zu ersten Mal sah, wie der Künstler von heute an die rund 500-jährige Badetradition an diesem Ort anknüpfte: 1526 wurde hier nämlich eine öffentliche Badestube erwähnt, die von einer Quelle unterm Rathaus gespeist wurde.

Um den Entwurf allen Widrigkeiten zum Trotz Wirklichkeit werden zu lassen, hatten 51 Bürger, sieben Firmen, fünf Vereine, der Gemeinderat, die Rathausmitarbeiter sowie zehn Menschen von auswärts (einer sogar aus den USA) zusammengelegt und als Bilanz gezogen wurde, kam die stolze Summe von sage und schreibe 43 480,77 Euro zusammen. Rund 5000 davon können laut Hartmann übrigens für ein weiteres Kunstwerk auf dem Karlsplatz in der Ortsmitte verwendet werden, das dann auch im für Beuren so typischen (gegenständlichen) Stil errichtet werden soll.


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