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Das Haushalts-Defizit wird immer größer

29.01.2020 05:30, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei der Planung für das Jahr 2020 erwartet die Gemeinde Beuren sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben

Mit großen Sorgenfalten haben Beurens Bürgermeister Daniel Gluiber und Kämmerer Markus Walter am Montagabend den Haushaltsplan 2020 der Gemeinde Beuren im Gemeinderat vorgestellt. Sinkende Gewerbesteuereinnahmen stehen ständigen Aufgabenzuwächsen insbesondere im Bereich Bildung gegenüber. Nun wird ein Antrag auf Ausgleichsstockmittel gestellt.

Der Neubau der Gastronomie der Panorama-Therme ist weit fortgeschritten.  Foto: Holzwarth
Der Neubau der Gastronomie der Panorama-Therme ist weit fortgeschritten. Foto: Holzwarth

BEUREN. Beim Blick auf die Einnahmen aus der Gewerbesteuer wird das Problem sofort deutlich. Während die Betriebe im Jahr 2018 noch 500 000 Euro in die Gemeindekasse einzahlten, waren es 2019 nur noch 60 000 Euro. Für dieses Jahr kalkuliert Kämmerer Walter sogar nur noch mit 50 000 Euro. Grund dafür seien sowohl die Verlagerung der Betriebsstätte eines großen Gewerbebetriebes in einen anderen Landkreis als auch Minderzahlungen eines weiteren Großbetriebs, der stark abhängig ist von der derzeit schwächelnden Automobilbranche. Für die Kinderbetreuung steigen dagegen die Ausgaben der Gemeinde. Im Jahr lasse diese allein ein Defizit in Höhe von 600 000 Euro erwarten. „Vor wenigen Jahren waren es noch 200 000 Euro“, erinnert sich Bürgermeister Gluiber. Kämmerer Walter spricht von „einer sehr bedenklichen Entwicklung und einem jährlich steigenden Defizit“. Hinzu kommen würden „hohe Belastungen durch die Kreis- und Finanzausgleichsumlage“.


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