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Das finstere Dorf

07.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Werner Schäfer, Bempflingen. Bei der Gemeindeverwaltung Bempflingen denkt man wohl Wo kein Licht ist, kann es keinen Schatten geben. Deshalb bleibt das Dorf die meiste Zeit in relativer Finsternis, denn offensichtlich herrscht die Meinung vor, dass gerade die Straßenbeleuchtung eine ganz unwichtige Sache ist, bei der ruhig der Rotstift angesetzt werden kann. Die Straßenlampen sind mit so niedrigen Lichtqualitäten ausgestattet, dass es den Dorfbewohnern wohl zugemutet werden kann, Taschenlampen oder wie früher Laternen mitzunehmen, wenn sie nach Einbruch der Dunkelheit noch unterwegs sein wollen.

Eine der glorreichsten Ideen der Verwaltung und des Gemeinderates war es, dass erst ab 7 Uhr morgens alle Straßenlampen angeschaltet werden (vorher brennt nur jede zweite) und abends um neun Uhr jede zweite Lampe ausgeschaltet wird. Der so oft zitierten Bürgernähe stehen dabei die Haare zu Berge, denn zu diesen dunklen Zeiten sind wohl noch keine Verwaltungsleute, aber viele Schüler und Arbeitnehmer zu Arbeitsplatz, Schule, Bussen oder Bahnhof unterwegs. Um neun Uhr abends sind auch noch viele Bempflinger unterwegs, denn sie gehen zu Turnstunden, Übungsstunden der Vereine und so weiter und pflegen die Gemeinschaft und tun etwas für das öffentliche Leben im Dorf.


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