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Das Feuer mit Vorsatz gelegt

24.04.2013 00:00, Von Michael Koch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mehr als elf Jahre Haft für Brandstiftung in Metzinger Tiefgarage

Nach neun Verhandlungstagen und der Aussage von 30 Zeugen folgte am Freitag vergangener Woche das Urteil im Prozess gegen den Brandstifter, der im Mai vergangenen Jahres in einer Tiefgarage in der Ulmer Straße in Metzingen ein Feuer gelegt hatte. Der 35-Jährige muss elfeinhalb Jahre in Haft.

METZINGEN/TÜBINGEN. Eine Verurteilung wegen Mordes kam für die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Tübingen im Prozess um die Brandstiftung in der Ulmer Straße zwar nicht infrage, sehr wohl zeigte sich die Kammer aber davon überzeugt, dass der 35-jährige Angeklagte das Feuer im vergangenen Mai vorsätzlich gelegt hat.

„Er ist eine selbstunsichere Person mit massiver Alkoholsucht“, sagte der Vorsitzende Richter Ralf Peters in seiner Urteilsbegründung. Und unter Alkoholeinfluss neige der Angeklagte immer wieder zu unkontrollierten Spontanhandlungen. Dies sei nach fester Überzeugung der Kammer auch in der Nacht auf den 14. Mai vergangenen Jahres der Fall gewesen. Bis Ende 2011 sei das Leben des Angeklagten nach einem erfolgreichen Entzug in geordneten Bahnen verlaufen, als die Freundin dann schwanger wurde, sei die Situation schwieriger geworden. „Das hat ihn verunsichert, je näher die Geburt rückte, desto größer wurde die innere Spannung“, so der Richter.


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