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Das Fest der Dreieinigkeit

21.05.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Fest folgt dem anderen in der ersten Hälfte des Kirchenjahres. Weihnachten, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten werden gefeiert, weil Gott den Menschen begegnete. Und wir freuen uns über freie Tage! Zum Abschluss dieser Reihe wird Trinitatis gefeiert. Das Fest der Dreieinigkeit. Der Gottesdienst beginnt wie jeder andere auch mit der Begrüßung „Wir feiern Gottesdienst im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Die Trinitätslehre ist prägend für das Christentum und schwer nachvollziehbar für die anderen monotheistischen Religionen. Juden und Muslime fragen: „Verehren Christen drei Götter? Dabei steht in der Heiligen Schrift doch, dass Gott einer ist und es keine Götter neben ihm geben soll!“

Nadine Karrenbauer,
Nadine Karrenbauer,

Die mathematische Gleichung der Christen lautet nicht 1+1+1 = 3, sondern 1×1×1 = 1 und das kam so: Den ersten Christen war klar, wen sie meinten, wenn sie von Gott sprachen. Er war der Schöpfer der Welt, ihr Befreier. Mit ihm waren sie per Du, er hatte Interesse an ihrem Leben. Die Verwirrung war denkbar groß, als sie entdeckten, dass Menschen aus anderen Kulturen auch von Gott redeten und damit etwas ganz anderes meinten. Manche hielten den römischen Kaiser für Gott, für andere war das Schicksal eine Göttin. Zu diesen Göttern sagte niemand „Du“. Da begriffen die Jünger, dass der Gott, den sie meinten, am besten erkennbar ist in Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Vater und Sohn gehörten zusammen, Jesus ein Abbild Gottes. Den Fremden war das egal. Dieser Gott ging sie nichts an. Da erinnerten sich die Christen an das Erlebnis zu Pfingsten. Gottes Geist hatte Grenzen gesprengt und verschiedenste Menschen miteinander verbunden. Ihnen wurde klar, dass der Heilige Geist auch Gott ist. Denn durch ihn verändert Gott die Welt.


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