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Das Ende von Bär Bruno

04.07.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus Steinkamp, Neckartailfingen. Vielen Dank für Ihre laufende Berichterstattung über den Bären JJ1 alias Bruno bis zu dessen bitterem Ende.

Da hatten sich die Nationen im Verlaufe der Fußball-WM langsam die Meinung gebildet, dass Deutschland doch wohl ein recht weltoffenes Land ist nun dieses: Der erste Braunbär seit 170 Jahren auf deutschem Territorium wird gnadenlos erschossen, weil er nicht ins bürokratische System passt.

Der Fall ist an Spießigkeit nicht zu überbieten. In Europa soll es zirka 20 000 Braunbären in freier Wildbahn geben, die keinerlei Probleme bereiten. Italien investiert hohe Summen in die Ansiedlung von Braunbären und denen wird bei uns der Garaus gemacht, weil sie die bayerische Staatsgrenze nicht beachten. Herrn Stoiber und seinem Minister Schnappauf gebühren hierfür zweifellos die Titel Bundesjägermeister und Bundesbärentöter ehrenhalber. Herr Stoiber kann sich dann noch ein Ober- davorsetzen, damit auch die Hierarchie stimmt. Ich meine, nicht Bruno war der Problemfall, sondern die bayerische Staatsregierung! Der fast schon legendäre FJS hätte zu Lebzeiten womöglich anders in Bezug auf den Bären entschieden als sein Enkel Stoiber. Andernfalls da bin ich mir ziemlich sicher hätte er es sich aber nicht nehmen lassen, den Eindringling höchstselbst zu erschießen.


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