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Das Biosphärengebiet wird geprüft

04.09.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erster Evaluationsbericht wurde an die UNESCO übersandt – Ergebnis wird im kommenden Jahr erwartet

Alle zehn Jahre müssen Biosphärenreservate einen Evaluationsbericht an die UNESCO übermitteln. Auf 205 Seiten jetzt werden wesentliche Entwicklungen und Herausforderungen der vergangenen Jahre im Biosphärengebiet Schwäbische Alb dargelegt. Das Ergebnis der Begutachtung wird im Juni 2020 erwartet. Anschließend wird der Bericht veröffentlicht.

MÜNSINGEN (pm). Mit dem zehnten Jahrestag der UNESCO-Anerkennung stand auch für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb die Berichtspflicht an. In einem zweijährigen Evaluierungsprozess wurde das Biosphärengebiet gemäß den weltweit gültigen Kriterien für Biosphärenreservate auf Herz und Nieren geprüft. Integraler Bestandteil der Überprüfung waren zudem Entwicklungen im Sinne der „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen, die weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene dienen sollen.

Über die Berichtspflicht hinaus wurde die Evaluation des Biosphärengebiets von den Akteuren als Bestandsaufnahme und Chance zur weiteren Optimierung verstanden. Ziel war eine objektive Evaluierung, in der wesentliche Entwicklungen und Herausforderungen in den vergangenen Jahren, unternommene Maßnahmen und Projekte sowie Optimierungspotenziale reflektiert werden.


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