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Darmspiegelung rettet Leben

20.06.2013 00:00, Von Hermann Dorn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

AOK strebt eine bessere Akzeptanz für die Untersuchung an – Zweithäufigste Krebsart

Mit Sorge beobachtet die AOK in weiten Teilen der Bevölkerung die Scheu, den Darm gründlich untersuchen zu lassen. Eine neue Kampagne verfolgt jetzt das Ziel, die Akzeptanz für die Darmspiegelung zu erhöhen. Wie wichtig dieses Anliegen ist, zeigt ein Blick auf die Statistik. Ihr zufolge sterben in Deutschland jährlich 20 000 Menschen an Darmkrebs.

ESSLINGEN. Bundesweit gehen nur 35 Prozent der Frauen und 17 Prozent der Männer zur Darmspiegelung. Viel zu wenig, meint Thomas Schneider, der stellvertretende Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Neckar-Fils. Die dringende Empfehlung, die Vorsorge ab dem 55. Lebensjahr wahrzunehmen, unterstreicht der Facharzt Marc Meinikheim mit einer weiteren Zahl. Jährlich erkranken in Deutschland rund 70 000 Menschen an Darmkrebs. Es handelt sich um die zweithäufigste Krebsart. Noch häufiger tritt bei Männern nur der Prostatakrebs und bei Frauen der Brustkrebs auf.

50 000 Patienten könnten laut Meinikheim vor diesem Schicksal bewahrt werden. „Voraussetzung ist aber, dass die Vorsorge konsequent genutzt wird.“ Werde die Krankheit im Frühstadium erkannt, lägen die Heilchancen bei 100 Prozent. Sein Rat an die Versicherten: „Gehen Sie zur Vorsorge, Vorsorge rettet Leben.“


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