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Dank für Hilfe

28.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erich Besemer, Nürtingen. Woher sie kommt, weiß man nicht. Wohin sie führt, besagt ihr Name: Schüttellähmung (Parkinson). Sie befällt Erwachsene jeden Alters und Geschlechts. Erkennbar ist sie am Zittern der Hände (Tremor). Weil sie beim Essen den Löffel zitternd zum Munde führen, die Suppe verschütten, gehen sie nicht unter die Leute, ziehen sich zurück, werden einsam, wenn sie nicht treu sorgende Angehörige haben. Da tapsig und unsicher sich bewegend, halten sie manche für betrunken. Sie bleiben unvermittelt an Engstellen wie Türen stehen wie festgeklebt, hilflos mit den Knien schlotternd, ein Hindernis für die anderen, bis sich nach langen Momenten die Lähmung löst und sie weitergehen können. Bis zum nächsten Freezing, wie es die Ärzte nennen. Bisher sind mir noch immer und immer wieder Frauen und Männer begegnet, die mir ihre Hilfe anbieten; beim Einkaufen an der Kasse hilfsbereite Kassierer. Herzlichen Dank allen Jungen und Alten, die den unter Parkinson Leidenden freundlich helfen und in ihnen das Licht der Hoffnung immer wieder zum Leuchten bringen.


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