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Container für Obdachlose und Geflüchtete in Unterensingen

17.09.2020 05:30, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unterensingen sucht Lösungen zur Unterbringung und hofft auf Zuschüsse für die neue Kita

Die Gemeinden sind verpflichtet, Obdachlose und Geflüchtete unterzubringen – notfalls müsse ein Hotel bezahlt oder Leerstand beschlagnahmt werden, darauf wies Bürgermeister Sieghart Friz die Gemeinderäte hin, bevor er ihnen die Planungen für eine Containerlösung präsentierte.

UNTERENSINGEN. „Wir wissen nicht, was auf uns zukommt“, so der Bürgermeister. Derzeit seien die Plätze knapp und es könne jederzeit passieren, dass von heute auf morgen eine ganze Familie untergebracht werden müsse. Habe die Gemeinde keine Plätze, müsse sie ein Hotel bezahlen oder gar Wohnraum beschlagnahmen.

Um das zu vermeiden und für solche Fälle gewappnet zu sein, hat sich die Verwaltung einen Kostenvoranschlag erstellen lassen für die Aufstellung von vier bis acht gebrauchten Wohncontainern im Garten der Schulstraße 8A, besser bekannt als die Baracke hinter dem Bürgerhaus. Vier Container mit Fundamenten und Anschlüssen würden 79 000 Euro kosten und könnten auf acht Container aufgestockt werden. Ein Architekt sei nicht nötig, die Firma, die die Container verkauft, könnte alles Nötige für den Bauantrag liefern, der dann bis Mitte nächstes Jahr genehmigt sein dürfte.


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