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10.09.2018 00:00, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerd Stegmaier gibt am Tag des offenen Denkmals Einblicke in die Geschichte des Heidengrabens

Die Lage macht’s: Das ist heute bei Immobilien so und sie spielte auch für die Menschen eine entscheidende Rolle, die sich im Laufe der Jahrtausende am Heidengraben niederließen. Zum Tag des offenen Denkmals öffnete Gerd Stegmaier gestern Besuchergruppen das Fenster zur Blütezeit des keltischen Oppidum.

Die Führung zum Tag des offenen Denkmal am Heidengraben mit Gerd Stegmaier (rechts) war mit 45 Personen gut besucht.  Foto: zog
Die Führung zum Tag des offenen Denkmal am Heidengraben mit Gerd Stegmaier (rechts) war mit 45 Personen gut besucht. Foto: zog

ERKENBRECHTSWEILE/HÜLBEN. Blauer Himmel und Federwölkchen, dazu eine sanfte Brise – wer gestern auf der Berghalbinsel am Heidengraben einen Spaziergang machte, der konnte schon eine Ahnung davon bekommen, was die Kelten einst an diesem Fleckchen Erde so besonders fanden. Fruchtbare Böden hat es, das Klima ist auch noch nicht so rau wie ein paar Kilometer weiter. Dazu gibt es eine gute Wasserversorgung. Gerd Stegmaier, wissenschaftlicher Referent der Region am Heidengraben, hat das erst in diesem Sommer bei Ausgrabungsarbeiten feststellen können. In Grabenstetten hat ein Grabungsteam historische in Stein gefasste Brunnen freigelegt. „In 3,5 Metern Tiefe finden Sie hier Wasser in Trinkqualität“, berichtet er den 45 Interessierten, die sich mit ihm auf die Spuren der Kelten begeben wollen. Optimale Bedingungen also für die Kelten, die als gewiefte Brunnenbauer gelten: „Sie haben Schächte bis zu 40 Metern Tiefe gegraben“, erzählt der Archäologe.


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