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City-Verkehrskonzept

30.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Herbert Schaal, Nürtingen. Den Lesern empfehle ich, mal einen Ausflug in die Nachbarstadt Kirchheim zu machen, um dort durch die weitläufige Fußgängerzone zu schlendern, die eine Vielzahl von Nebenstraßen und Gassen einbezieht. In Nürtingen bewegt man sich verkehrsfrei von der östlichen Kirchstraße (Kaufhaus Hauber) bis zum Lammbrunnen. Das wars dann schon. Spärlich, viel zu wenig im Vergleich zu anderen Städten. Der Bürger wünscht sich in seiner Stadt Wohlfühlatmosphäre, die ihm gleichzeitig Aufenthaltsqualität bietet, was letztendlich auch die Kaufkraft in unserer Stadt sichert und wenn möglich auch steigert. Hier gibt es aus meiner Sicht längst Nachholbedarf.

Von der Südstadt erreicht man die Fußgängerzone über die untere Brunnsteige. Auf der rechten Seite ist kein Fußweg gekennzeichnet, und wenn sich an diesem Straßenabschnitt zwei Autos begegnen, ist man gottfroh, diesen Fußmarsch so rasch wie möglich hinter sich zu bekommen. Man kann sich hier die Situation älterer Menschen, von Kinderwagenschiebern und Familien mit Kleinkindern vorstellen. Gehen wir ein paar Meter weiter zur Apothekerstraße: ähnlich wie in der unteren Brunnsteige hautnah vorbeifahrende Autos. Wenn möglich meide ich diesen Weg, weil mir mit meinen kleinen Enkelkindern diese Stadttour schlichtweg zu gefährlich ist.


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