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Bußtagsgedanken

17.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wie konnte mir das nur passieren. Eigentlich wollte ich nach Augsburg fahren, aber aus Gewohnheit habe ich mich in Richtung Stuttgart eingeordnet. Das war die Einfahrt, die ich recht oft benutze. Ich merkte es erst, als es schon zu spät war. Auf der Autobahn kann man nicht umkehren. Aber zum Glück war die nächste Ausfahrt nur drei Kilometer weiter. Ich war froh und erleichtert, dass ich umkehren konnte und keine lange Strecke in die falsche Richtung weiterfahren musste. Aber ein bisschen peinlich war es mir schon, dass ich nicht achtsamer gleich die richtige Einfahrt gewählt hatte.

Ein kleiner Umweg, aber ein Beispiel für das Leben. Vieles im Alltag der Menschen geschieht in selbstverständlicher Wieder- holung. Eingespielte Vorgänge, tägliche Wege. Erschreckend wird es, wenn Menschen in eine andere Richtung wollen, aber aufgrund ihrer Gewohnheit nicht aus den alten Geleisen kommen. Vielleicht merken es nur die anderen, dass die Richtung nicht stimmt. Vielleicht hat man es selber bemerkt, aber man kann nicht umkehren.


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