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Bundesweit einmaliges Finanzierungskonzept: Glasfasernetz geht in Wolfschlugen in Betrieb

21.10.2020 05:30, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vertreter von Politik und Unternehmen feiern in Wolfschlugen die Inbetriebnahme der ersten neuen Glasfasernetz-Anschlüsse nach bislang bundesweit einmaligem Finanzierungskonzept

Die ersten Glasfasernetzanschlüsse sind gestern in Wolfschlugen feierlich in Betrieb genommen worden. Dass Telekom, Bund, Land und Gemeinde gemeinsam finanzieren, dass eine komplette Gemeinde mit Glasfaser vernetzt wird, ist bisher bundesweit einmalig. Bürgermeister Matthias Ruckh durfte auf dem Gelände der Firma Pema in der Benzstraße den Startknopf drücken. Politiker von Bund und Land, Vertreter der am Ausbau beteiligten Unternehmen sowie der Gigabit Region Stuttgart waren zur Feierstunde erschienen.

Freuen sich über den Glasfaseranschluss für die ersten Betriebe und Haushalte in Wolfschlugen: (von links) Benjamin Voß von der Bundesförderungsberatungs-Agentur Atene KOM GmbH, Dirk Fieml, Geschäftsführer tkt-vivax, Hans-Jürgen Bahde, Geschäftsführer Gigabit Region Stuttgart, Bürgermeister Matthias Ruckh, Nic Hahn von der Geschäftsleitung der Firma Pema, Bundestagsabgeordneter Dr. Nils Schmid, Sabine Wittlinger von der Telekom, Landtagsabgeordneter Nicolas Fink, Bundestagsabgeordnete Renata Alt und Jürgen Wolf von der Telekom.  Foto: Selle
Freuen sich über den Glasfaseranschluss für die ersten Betriebe und Haushalte in Wolfschlugen: (von links) Benjamin Voß von der Bundesförderungsberatungs-Agentur Atene KOM GmbH, Dirk Fieml, Geschäftsführer tkt-vivax, Hans-Jürgen Bahde, Geschäftsführer Gigabit Region Stuttgart, Bürgermeister Matthias Ruckh, Nic Hahn von der Geschäftsleitung der Firma Pema, Bundestagsabgeordneter Dr. Nils Schmid, Sabine Wittlinger von der Telekom, Landtagsabgeordneter Nicolas Fink, Bundestagsabgeordnete Renata Alt und Jürgen Wolf von der Telekom. Foto: Selle

WOLFSCHLUGEN. Ende des Jahres 2021 soll der Glasfaser-Ausbau von ganz Wolfschlugen abgeschlossen sein. Dann können rund 3500 Haushalte mit einer Turbogeschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde im Internet surfen und haben damit den schnellsten Anschluss für gleichzeitiges Streaming, Spielen und Homeoffice. Die ersten Betriebe und Einwohner von Wolfschlugen kommen jetzt schon in diesen Genuss. „Das wurde auch Zeit“, sagte Bürgermeister Matthias Ruckh bei seiner Ansprache. „Der Buschfunk im Ort ist bisher ja noch manchmal schneller als das Internet. Mit dem Ausbau werden wir aber künftig eine der bestversorgten Gemeinden weit und breit sein.“ Für das Projekt seien rund 3,8 Millionen Euro an Fördermitteln von Bund und Land geflossen, was 90 Prozent der Gesamtkosten sind. Die Gemeinde muss noch einen Eigenanteil von 0,4 Millionen Euro tragen. Den Ausbau der nicht förderfähigen Gebiete übernimmt die Telekom.


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