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Brückenbau hing am seidenen Faden

29.11.2012 00:00, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nur äußerst knappe Mehrheit im Gemeinderat befürwortete den Antrag auf Baukostenzuschuss in Höhe von 350 000 Euro

Um ein Haar wäre das noch vor Kurzem so positiv besprochene Bauprojekt Fußgänger-/Radlerbrücke über den Neckar am Dienstagabend gescheitert. In der Sitzung des Gemeinderats gab es nur noch eine äußerst knappe Mehrheit, die einen Antrag auf Fördergelder und damit die Option auf eine Realisierung des Bauwerks befürwortete.

Helga Fauser (links) verlässt den Gemeinderat, Eva Vorndran rückt in die FBL-Fraktion nach. vh
Helga Fauser (links) verlässt den Gemeinderat, Eva Vorndran rückt in die FBL-Fraktion nach. vh

NECKARTENZLINGEN. Wer gedacht hatte, dass die Brücke, die in der Nähe zur bestehenden Neckarbrücke gebaut werden soll, schon in trockenen Tüchern ist, der dürfte sich am Dienstagabend nicht wenig gewundert haben. Bereits zweimal war in den jüngsten Sitzungen das Thema diskutiert und von einer breiten Mehrheit im Rat getragen worden. Das Brückenbauwerk, das in der letzten Sitzung detailliert vorgestellt wurde, soll rund 700 000 Euro kosten (die Hälfte der Baukosten, also rund 350 000 Euro, stellt das Regierungspräsidium als Zuschuss in Aussicht) und der Geh- und Radweg-Misere auf der Neckarbrücke abhelfen. Dass nun die Front der Befürworter bröckelt, liegt daran, dass das Regierungspräsidium offenbar nicht bereit ist, zusätzlich zum Brückenbau auch dem Ausbau einer separaten Rechtsabbiegerspur von der B 297 auf die Neckarbrücke zuzustimmen. Das aber war – hauptsächlich von den FBL-Räten Lohrmann und Schöllhammer – als Bedingung vorgegeben worden. Sie forderten eine Art Zug-um-Zug-Geschäft: Brückenbau nur dann, wenn auch eine Rechtsabbiegerspur eingerichtet wird.


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