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Boss und Permira

29.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Manfred E. Lauer, Nürtingen. Der Mehrheitseigentümer der Firma Boss, der Finanzinvestor Permira, hat jetzt Stellung bezogen, was er mit dem Unternehmen Hugo Boss langfristig beabsichtigt. Vorstand und Betriebsrat haben eine Standort- und Beschäftigungsvereinbarung getroffen, nach der in den nächsten fünf Jahren keine der derzeitigen 2500 Stellen in Deutschland gestrichen werden und die Konzernzentrale weiterhin in Metzingen verbleiben soll. Was erfreulich ist! Der Aufsichtsrat beschloss außerdem eine Sonderdividende von 352 Millionen Euro über 70 Prozent davon fallen für Permira ab und das ist nach seiner Meinung auch für Boss kein Problem, zum Beispiel der Markenname Boss sei höher zu bewerten, was wiederum die stillen Reserven anhebe und zudem sei bei Boss die Verschuldungsquote niedrig. Gleichzeitig wird noch die reguläre Dividende erhöht, sodass inklusive der Sonderdividende das Unternehmen letztlich 455 Millionen Euro ausschüttet. Der Finanzinvestor folgt dem bekannten Strickmuster: Ein Teil der Kaufsumme (bei Boss 3,4 Milliarden Euro) wird wieder durch Sonderausschüttungen refinanziert. Die Bilanz verändert sich dadurch bei Boss dramatisch. Statt einer Eigenkapitalquote von heute 52 Prozent bezogen auf die Bilanzsumme muss Boss künftig mit 15 Prozent Eigenkapital auskommen.


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