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Bolzplatz bereitet Probleme

09.04.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

SCHLAITDORF (psa). Wasseradern, Störungen im Erdreich – es klingt fast wie aus einem Handbuch für Esoteriker, was Architekt Hans Hermann über die Bauarbeiten am Schlaitdorfer Bolzplatz berichtet. Es sind aber keine esoterischen Hirngespinste, es sind handfeste Probleme, die der Baufirma Kopfzerbrechen bereiten.

Das Erdreich ist an einigen Stellen verfüllt, an anderen ist es lehmhaltig und wasserundurchlässig. Dafür tritt anderswo umso mehr Wasser aus. „Nach dem Abtragen des Mutterbodens haben sich drei Quellen gebildet“, berichtet der Architekt. Probleme bereiten auch starke Niederschläge. Dann bilden sich große Pfützen, die den Platz unbespielbar machen. Nach einem Bodengutachten wurde Hermann geraten, die Grundlage des Platzes so vorzubereiten, dass der Aufbau schon fast dem Regelaufbau eines Sportplatzes entpricht – mit Schotter, Kiesschicht und einem Humus-Rieselkiesgemisch, um die Erde wasserdurchlässiger zu machen. „So weit sollten wir nicht gehen“, stellte der Architekt fest, immerhin handele es sich nur um einen Bolzplatz. Die kostengünstigere Alternative, der der Gemeinderat mit einer Enthaltung zustimmte, ist ein mit einer Drainage versehener Platz ohne Schottergrund, aber mit dem Humus-Rieselkies-Boden. Kostenpunkt für den Bolzplatz: 24 000 Euro. Damit wird der Platz 14 000 Euro teurer als geplant.


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