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Blessing gegen die Möchtegern-Kanzlerin

27.01.2018, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vorstellung der Kandidaten zur Bürgermeisterwahl in Frickenhausen: Amtsinhaber und Friedhild Miller zogen über 400 Bürger an

Weit über 400 Interessierte hatten am Donnerstagabend den Weg in die Festhalle im Erich-Scherer-Zentrum gefunden. Ob es daran lag, dass viele Bürgermeister Simon Blessings Pläne für die Zukunft Frickenhausens hören wollten? Oder ob viele einfach einmal die schillernde Multikandidatin Friedhild Miller sehen wollten? Wie dem auch sei: Alle kamen auf ihre Kosten.

FRICKENHAUSEN. Nach einer starken Stunde war alles vorbei. Beide Kandidaten brauchten nicht ihre volle Redezeit, Fragen gab es kaum (siehe auch nebenstehenden Artikel). Amtsinhaber Simon Blessing genügten 22 der erlaubten 30 Minuten, um auf seine erste Amtszeit zurück und auf seine vermeintliche zweite vorauszuschauen. Und auch bei Friedhild Miller musste Ordnungsamtschef Markus Oelschläger nach dem Blick auf die Uhr nicht zur Glocke greifen: Die 48-jährige Sindelfingerin brauchte bei weitem nicht ihre halbe Stunde, um zu erklären, warum sie nach eigenem Bekunden bei sage und schreibe 50 Kommunalwahlen kandidiert – und doch lieber Bundeskanzlerin statt Bürgermeisterin werden würde.

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