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Biotonne im Sommer

23.06.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(la) Hitze macht auch der Biotonne zu schaffen. Da die Abfälle aus Küche und Garten sehr wasserhaltig sind, kommen bei steigendem Quecksilber die mit Gerüchen verbundenen Abbauprozesse schneller in Gang. Ein schattiger Platz für die Biotonne und eine gute Durchlüftung des Biomülls kann hier etwas Abhilfe schaffen, schreibt der Abfallwirtschaftsbetrieb. Ferner wird informiert: Je trockener der Biomüll gehalten wird, umso geringer sind die Probleme. Da hilft es, den Biomüll in saugfähiges Papier einzuwickeln wie beispielsweise alte Zeitungen oder Küchenkrepp. Auch Eierkartons saugen Flüssigkeit gut auf, so dass Fäulnisprozesse weit gehend vermieden werden. Zur guten Durchlüftung des Biomülls empfiehlt es sich, falls vorhanden, vertrocknete Stauden und Heckenschnitt mit den eher nassen Küchenabfällen zu mischen. Gerade in der warmen Jahreszeit sollte die Biotonne regelmäßig nach der Leerung mit Wasser gereinigt werden. Kommt es trotzdem zu lästigen Gerüchen, hilft Urgesteinsmehl vom Gartenfachgeschäft. Maden können mit gelöschtem Kalk bekämpft werden. Im Übrigen wurde die Biotonnenabfuhr in den Sommermonaten bis Ende August extra von der 14-täglichen auf eine wöchentliche Abfuhr am gewohnten Abfuhrtag umgestellt.


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