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Biosphärengebiet "Schwäbische Alb" mit 54 000 Hektar Fläche

21.01.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Biosphärengebiet „Schwäbische Alb“ mit 54 000 Hektar Fläche

Das geplante Biosphärengebiet „Schwäbische Alb“ wird laut Landrat Heinz Eininger 54 000 Hektar Fläche umfassen und sich auf die Kreise Reutlingen, Alb-Donau und Esslingen erstrecken. Drei Prozent davon seien „Kernzone“ (Bannwald und so weiter), 17 Prozent Pflegezone, der Rest Entwicklungsbereich. Schon im November 2005 gab es aus der SPD den Antrag, auch das Naturschutzzentrum „Schopflocher Alb“ mit in das Areal einzubeziehen. Gestern, am Freitag – so kündigte der Kreischef am Donnerstag im Kreisausschuss für Technik und Umwelt an – würden unter anderem Ministerpräsident Oettinger und der zuständige Minister sowie der Regierungspräsident aus Tübingen zusammen mit anderen Verantwortlichen auch über finanzielle Fragen sprechen. Im Kreis Esslingen seien 6287 Hektar an Fläche betroffen. Von Lenningen bis Kohlberg sei Areal mit im Biosphärengebiet, für das es Geld auch von der EU und anderen Stellen geben werde. Vor allem das Gebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen und Umgebung (unser Bild) wird einbezogen. Aus allen betroffenen Orten im Kreis Esslingen gebe es „positive Signale“ (Hermann Bauer, Freie Wähler). Ein weiteres Thema beschäftigte den Ausschuss rege: Aus einer „integrierten Leitstelle Esslingen“ (Feuerwehrleitstelle) wird wohl nichts. DRK und Landkreis wollten die Einrichtung gemeinsam finanzieren, Räume bei der Stadt Esslingen anmieten. Nun will der Kreis die Leitstelle aus finanziellen Gründen allein machen, Räume in der neuen Esslinger Feuerwache anmieten. Man will außerdem freien Raum reservieren, um dem DRK die Gelegenheit zu geben, noch mit in das Projekt einzusteigen. Die Kreisverwaltung erhielt vom Gremium den Auftrag, auch Schadensersatzansprüche gegenüber dem DRK zu prüfen. Konkret: Der Landkreis sieht sich selbst nicht als ursächlich für das Scheitern der Planung. Das Ganze wird bedauert. Eine „integrierte Leitstelle“ sei besser. hd/Foto: Richling


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