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Bienenschutz beachten

15.04.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(la) Bienen sind durch die Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen sowie die Produktion von Honig und Wachs von hoher ökologischer und ökonomischer Bedeutung. Daher müssen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln die zum Schutz der Bienen erlassenen Vorschriften genauestens beachten werden. Wer dies nicht tut, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit erheblichen Schadensersatzforderungen des geschädigten Imkers rechnen.

Nach der Bienenschutzverordnung ist es verboten, bienengefährliche Pflanzenschutzmittel anzuwenden, wenn Pflanzen, seien es Kultur- oder Wildpflanzen, blühen. Dieses Anwendungsverbot gilt auch für nicht blühende Pflanzen, auf deren Oberfläche Honigtau klebt. Honigtau ist eine zuckerhaltige Ausscheidung der Blattläuse, die Bienen anlockt. Weiterhin ist darauf zu achten, dass bei der Behandlung kein Spritznebel auf blühende Pflanzen von Nachbargrundstücken kommt. Außerdem darf die in der Gebrauchsanleitung für die Pflanzenschutzmittel angegebene Aufwandmenge beziehungsweise Anwendungskonzentration nicht überschritten werden. Der Bienenschutzausschuss des Landkreises Esslingen empfiehlt ferner, auch Mittel, die als bienenungefährlich eingestuft sind, möglichst vor oder nach dem täglichen Bienenflug zu spritzen.


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