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Bewegung mindert das Krebsrisiko

21.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Ruiter Onkologe Ulrich Abele empfiehlt Sport zur Prophylaxe und in der Nachsorge

OSTFILDERN. Die Diagnose Krebs kommt wie ein Hammerschlag, aber wer moderat Sport treibt, kann mit der Krankheit besser umgehen. Das Vitalcenter in Ruit und der TV Nellingen bieten bisher die einzige Gruppe „Sport nach Krebs“ im Landkreis Esslingen an. Die Gruppe leitet Monika Siegel, eine Übungsleiterin, die vor drei Jahren selbst die Diagnose Brustkrebs gestellt bekam. Über den Zusammenhang von Bewegung und Krebs in der Vorbeugung und während der Therapie sprach Roland Kurz mit Oberarzt Ulrich Abele, Onkologe und Hämatologe im Paracelsus-Krankenhaus Ruit.

nWelche positiven Effekte durch Sport sind in der Krebsprävention nachgewiesen?

Bewegung ist ein beeinflussbarer Faktor, der das Krebsrisiko mindert. Ernährung und Lebensstil sind weitere Faktoren, dazu zählt zum Beispiel das Rauchen. Auf Genetik und Umwelteinflüsse kann der Einzelne nicht einwirken. Bei zwei Krebsarten ist der positive Effekt klar nachgewiesen: Brustkrebs und Dickdarmkrebs. Bei Brustkrebs geht man davon aus, dass die Dauer und die Regelmäßigkeit der Bewegung wichtiger ist als der Grad der Erschöpfung. Und der vorbeugende Effekt gilt sowohl vor der Menopause als auch danach – also das ganze Leben.

nKann man die Wirkung der Sporthäufigkeit auf die Senkung des Risikos beziffern?


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