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Bessere Argumente

07.10.2009 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn Neuffener einkaufen wollen, verlassen sie häufig ihren Ort: Über 60 Prozent der Kaufkraft fließen aus der Kommune ab. Um das zu ändern, bedarf es einer zentrumsnahen Lebensmittelversorgung. Diese Schlussfolgerung des Gutachters Dr. Donato Acocella überzeugte nicht nur die Verwaltung, sondern auch den Gemeinderat – und Investoren. Das ist richtig und wichtig, denn in einer der am dichtesten besiedelten Regionen Europas ist jede weitere Versiegelung von Flächen außerhalb der Städte und Gemeinden eine Sünde an der Natur.

Trotzdem regte sich Widerstand: Gerade die, die von einem Supermarkt im Neuffener Zentrum profitieren sollten, schienen sich dagegen zu sträuben – Neuffener Bürger. Anwohner der Paulusstraße machten gegen den Supermarkt mobil. Unterschriften wurden gesammelt, um eine Bürgerversammlung zu erwirken. Außerdem fürchteten örtliche Einzelhändler die Konkurrenz eines solchen Markts. Die Firma Rewe kam mit einem Alternativvorschlag auf der grünen Wiese, der zwar interessant klang, aber bei den Neuffener Planern zu Recht keinen Anklang fand. Er wurde schnell abgelehnt.


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