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"Bempflingen muss zum Bahndurchlass klar seine Meinung sagen"

28.04.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Bempflingen muss zum Bahndurchlass klar seine Meinung sagen“

Der „Bahndurchlass Kreisstraße 1259“ ist in Bempflingen derzeit das Thema Nummer eins. Wie am 18. April aus einem mit etwa 150 Menschen besuchten Informationsabend der Gemeinde heraus deutlich wurde, haben zahlreiche Bempflinger Furcht, dass die „Bempflinger ein Bauernopfer für einen großen Deal“ werden könnten. Und das will niemand, weder im Ort noch im Kreistag. Bei einer Besichtigung des Bahndurchlasses gestern waren auf Einladung der SPD über 20 Interessierte anwesend, darunter die SPD-Kreisräte Marianne Gmelin (Kirchheim, Ausschusssprecherin), Walter Aeugle (Kirchheim), Klaus Herzog (Aichtal, dort als Bürgermeister tätig), Gerhard Remppis (Plochingen) sowie Heike Habermann von den Grünen (Esslingen). Sie alle und insbesondere auch mehrere Vertreter der Bürgerinitiative aus Bempflingen wurden von Eva Voss und Klaus Maschek begrüßt (nach der Besichtigung traf man sich im Jugendhaus „Gleis 1“ beim Bahnhof, wo die vorliegenden Pläne erläutert und diskutiert wurden). Die Kreisräte: „Zuerst muss der Bempflinger Gemeinderat im Mai klar sagen, was er wünscht. Wir werden dann im Juni im zuständigen Kreistagsausschuss darüber befinden, was der Kreis will.“ Eindeutig erkennbar war gestern auch: Die Gemeinderatsfraktion SPD/UB befindet sich noch im „Entscheidungsprozess“. Bei der Freien Wählervereinigung, so Maschek, sei das wohl ebenso. Nur die Bürgerinitiative, die bisher 32 Mitglieder und rund 750 Unterschriften von Bürgern habe, hat schon eine eindeutige Meinung. Gerhard Henß gestern: „Wir sind für die kleine Lösung, dafür das Bisherige zu sanieren und zu erhalten.“ Alles andere schade Bempflingen samt Kleinbettbettlingen. Die Brücke in den Maßen bisher: 3,30 Meter Durchfahrtshöhe, Straßenbreite 2,80 bis drei Meter, Geh- und Radweg zwei Meter. Schrammbord: etwa 20 Zentimeter. Würde man eine kleine Lösung anstreben, schätzt man Kosten von 1,28 Millionen Euro. Eine große Lösung (mit 4,50 Meter Durchfahrtshöhe) würde auf 2,05 Millionen Euro kommen. Auch eine Verlegung des Durchlasses um 28 Meter südlich wäre denkbar. Es geht um Zuschüsse und viele Einzelfragen. Die Bürgerinitiative will einen „Dammbruch“ verhindern. hd/Foto: Holzwarth


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